Reisen während der Wirtschaftskrise
Die internationale Wirtschaftskrise beeinflusst die Nachfrage und die Preisentwicklung in vielen Bereichen. Dies gilt auch für Reisen. Hier einige Entwicklungen aus dem Reisemarkt.
Preisentwicklung in der Wirtschaftskrise
Für den Verbraucher kann die internationale Wirtschaftskrise mit Blick auf die Preisentwicklung auch positive Folgen haben. Anstatt einer starken Inflation treten eher Preissenkungstendenzen zutage. Dies hat natürlich mit der grundsätzlich schwächeren Nachfrage zu tun.
Wer Trends im Auge behält, kann möglicherweise besser abschätzen, wie sich Nachfrage und Preise entwickeln werden. Dies gilt natürlich auch für Reisen.
Deutschland trotz Wirtschaftskrise Reiseweltmeister
Die Deutschen haben im Jahr 2008 61,5 Mrd. für das Reisen ausgegeben. Das sind 1,5% mehr als im Vorjahr. Dennoch haben sich die Zuwächse halbiert.
Auch der internationale Reisemarkt ist gewachsen. Das fand vorwiegend in der ersten Jahreshälfte 2008 – vor dem Ausbruch der Wirtschaftskrise. Da lag das Plus noch bei ungefähr 6%. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Zahl der Reisenden Ende 2008 im Vergleich zum Vorjahr nachgelassen haben dürfte.
Reisen – Die Prognose der Dresdner Bank
Vor allem wegen der Wirtschaftskrise und der Rezession erwartet die Dresdner Bank einen Rückgang der deutschen Reiseausgaben von über 1% auf 60,5 Mrd. Euro.
“2009 könnte ein Jahr der Spätbucher werden”, so Peter Mutzke, der Tourismusexperte der Dresdner Bank. Kunden würden sich in Krisenzeiten erst einmal über ihre wirtschaftliche Lage sicher sein wollen. Besonders Zweit- und Drittreisen könnten gestrichen werden, während auf den Haupturlaub wohl eher nicht verzichtet wird. Näher gelegene Ziele könnten auf Kosten von Fernreisen an Beliebtheit gewinnen.
GSPG wünscht allen Lesern auf jeden Fall viel Spaß bei der Planung ihrer Reise und eine gute Hand beim Aufspüren der besten wie auch günstigsten Reiseziele.
Quelle: Pressemeldung der Dresdner Bank vom 20.1.2009




