Geld sparen beim DSL-Vertrag
Interessiert an einem rentablen DSL-Vergleich? Wer bei seinem DSL-Vertrag Geld sparen möchte, sollte sich erst einmal einen Überblick verschaffen. Der Markt bietet unterschiedliche Leistungen, Tarife und Geschwindigkeiten an.
DSL-Geschwindigkeiten
Auf dem Markt werden derzeit DSL-Tarife in Geschwindigkeiten von 1.000, 2.000, 6.000 bis zu 16.000 angeboten. Doch Vorsicht: Nicht überall, wo 16.000 draufsteht, kommt auch 16.000 an.
Die Datenübertragungsraten werden von verschiedenen Faktoren beeinträchtigt. In erster Linie sind das die Stärke der Kupferleitung und die Länge der Leitung. In der Praxis bedeutet das, je weiter ein Anschluss von einer Vermittlungsstelle entfernt ist, desto geringer ist seine Datenübertragungsrate. Theoretisch stehen dem Kunden bei DSL 1.000 bis zu 1024 kbit/s Downstream und 128 kbit/s Upstream zur Verfügung – aber eben nur theoretisch.
Je höher die Geschwindigkeit ist, desto eher sind die Geschwindigkeitseinbußen zu verschmerzen. Allerdings bezahlen Kunden, die statt DSL 1.000 nur einen DSL-light-Anschluss besitzen, im Grunde den gleichen Tarif. DSL-light-Nutzer surfen mit einem Downstream von schlappen 384 kbit/s und verfügen über einen Upstream von gerade mal 64 kbit/s. Immerhin kann der Kunde damit in den Genuss einer Flatrate kommen, die viel gepriesene DSL-Telefonie bleibt ihm jedoch versagt. Eine solche Geschwindigkeit ist schlicht zu langsam, um Telefongespräche über diese Leitung möglich zu machen.
Auch Kunden mit schnelleren Anschlüssen müssen mit Einbußen rechnen, allerdings sind diese natürlich viel leichter zu verschmerzen. DSL Anbieter klären hier allerdings auf und bieten grundsätzlich Geschwindigkeiten mit dem Zusatz ‘bis zu’ an. Wer seine zugesagte Geschwindigkeit bekommt, hat Glück – wer nicht, darf sich nicht beschweren.
DSL 16.000 auf ADSL2+ Standard ist die derzeit schnellste Geschwindigkeiten. An einzelnen Standorten ist auch DSL 12.000 oder gar DSL 20.000 verfügbar.
DSL-Vergleich
Der DSL-Vergleich ist nicht immer einfach. Nicht nur die Leistungen der DSL-Anbieter variieren erheblich, auch die Kündigungsfristen unterscheiden sich enorm. Beim gegenwärtigen Preiskampf kann man allerdings auf lange Vertragslaufzeiten verzichten.
Um überhaupt DSL nutzen zu können, benötigt man ein Modem beziehungsweise einen Router. Viele Geräte lassen sich problemlos vom Modem für die Einplatzumgebung zu einem Mehrplatz-Router konfigurieren. Je nach Anbieter erhält der Kunde das Modem kostenlos, quasi als Belohnung, oder man muss bis zu 100 Euro – oder auch mehr – auf den Tisch legen. Ist das Modem nicht im DSL-Tarif enthalten, lohnt es sich eventuell selbst ein Modem zu kaufen.
Auch die Einrichtungsgebühr ist bei dem einen DSL-Anbieter im Angebot enthalten, der andere berechnet diese zusätzlich. Das kann im Einzelfall auch mal 100 Euro betragen.
Um Kunden zu locken, bieten viele Anbieter auch kostenlose Einstiegsmonate. Diese sollten aber nicht blind gegenüber den späteren Fixkosten machen.
Durch den DSL-Dschungel
Zum Vergleich sollte man beachten, dass bei schnelleren Anschlüssen auch der Telefonanschluss in den Kosten berücksichtigt werden sollte. Die monatlichen Kosten des DSL-Anschlusses liegen im Augenblick um die 15 bis 30 Euro, hinzu kommen rund 10 Euro für die DSL-Flatrate. Es ist ratsam diese zu wählen, denn wer schaut schon gerne auf die Uhr, wenn er im Internet surft? Für die DSL-Telefonie kommen nochmals etwa 10 Euro hinzu.
Beim DSL-Vergleich sollte man sich unbedingt die Kombitarife anschauen, die meist wesentlich attraktiver als Einzeltarife sind. Vorsicht ist bei sogenannten Nulleuro-Tarifen geboten, da es sich hierbei meist um Volumentarife handelt. Ist das Volumen überschritten, beginnt die teure Einzelabrechnung.
Wer mit VoIP telefoniert, für den ist eine Flatrate quasi Pflicht. Auch hier gilt, dass volumenbasierte Tarife schnell teuer werden. Vorteil von VoIP ist, dass der heute noch übliche Telefonanschluss entfällt. Allerdings ist bei manchen Tarifen der gute alte Telefonanschluss immer noch Pflicht.
Neben den Flat- und Volumentarifen, existiert noch der Zeittarif und DSL-by-call für Seltensurfer.
Geld sparen und Überblick behalten beim DSL-Vergleich
beim Modem
- beinhaltet mein DSL Vertrag ein kostenloses Modem
- falls nicht Modempreise vergleichen um Geld zu sparen
bei den verschiedenen DSL Geschwindigkeiten
- es werden Geschwindigkeiten von 1.000, 2.000, 6.000 bis zu 16.000 und mehr mit unterschiedlichen Tarifen angeboten
- auch hier gilt: Geschwindigkeiten und Tarife vergleichen!
bei sonstigen Gebühren und Leistungen der DSL Anbieter
- Hier gilt: Vertragslaufzeiten beachten!
- gibt es spezielle Angebote: wie z.B. kostenlose Einstiegsmonate oder Kombitarife
- oder sind zusätzliche Gebühren zu entrichten wie z.B. Einrichtungsgebühren
Fazit: Geld sparen beim DSL-Vertrag
Inwieweit der hier gegebene Überblick dabei helfen kann, bei seinem DSL-Vertrag Geld zu sparen, hängt auch von den Konditionen ab, zu denen man gerade surft bzw. telefoniert. Möglicherweise genügt ein einzelner Anruf bei seinem gegenwärtigen oder einem neuen Anbieter, um in den Genuss eines günstigeren Tarifes zu kommen, der noch dazu ein mehr an Leistung und Geschwindigkeit bietet.








