Geld sparen in der Krise
Artikelserie: Leben in der Krise
Wie kann man Geld sparen in der Krise? GSPG wird in einer Artikelserie zeigen, wie man finanziellen Engpässen begegnen und sogar für seine Ziele nutzen kann. Denn schließlich steckt in jeder Wirtschaftskrise auch die Chance zum Wandel.
Keine Panik vor der Krise
Ist die wirtschaftliche Lage so unsicher geworden wie durch die Finanzkrise, steigt die Angst vor Einkommensverlusten. Egal ob durch Arbeitslosigkeit oder Umsatzeinbußen, weniger Geld in der Tasche kann zu ernsthaften Engpässen führen, die das Leben und den Alltag verhageln. Das geht bis zur Kündigung der Wohnung oder dem Verkauf des geliebten Autos. Auch Beziehungen zerbrechen gelegentlich an finanziellen Problemen.
Wie kann man Geld sparen?
In der folgenden Artikelserie “Leben in der Krise” versucht GSPG zu zeigen, wie man mit weniger Einkommen einigermaßen auskommen kann. Der Trick ist generell der, dem Geld einen viel höheren Wert beizumessen, als vorher noch der Fall.
Kurz gesagt: den Euro mehrmals umdrehen, bevor man ihn ausgibt.
Dies führt natürlich nicht gleich dazu, dass sich jeder Euro magisch vervielfacht. Möglicherweise war man auch schon relativ sparsam, bevor die Krise das Einkommen auf welche Art auch immer verringert hat. Trotzdem hat man nie ausgelernt, wenn es darum geht, sein Geld so gezielt wie möglich auszugeben.
postive Effekte, den Euro mehrmals in der Hand umzudrehen:
- dauerhafte Spareinstellung sorgt für weniger unbedachte Spontankäufe mit suboptimalem Nutzen
- man achtet mehr auf Tiefpreise, Schnäppchen und Sonderangebote
- genauere Erkundigungen vor dem Kauf von Gebrauchsgütern (z. B. Elektroartikel)
Finanzkrise als Chance
Politiker und Unternehmenslenker sprechen regelmäßig davon, gestärkt aus Krisen hervorzugehen. Dies liegt daran, dass Problemsituationen auch zu Problemlösungen führen – zumindest manchmal.
Steigt das Bewusstsein, seine privaten Ausgaben besser zu prüfen, ist auch nach der Krise etwas gewonnen. Ungünstige Kostenstrukturen werden auch im Privatbereich aufgedeckt, wenn plötzlich der Rotstift angesetzt werden muss. Vielleicht stellt man fest, dass einige Hundert Euro Fixkosten reduzierbar sind. Manchmal stellen sich z. B. Abos, Versicherungen oder Vereinsbeiträge nicht nur in der neuen finanziellen Situation als unnötig heraus. Die Reform der monatlichen Fixkosten kann dazu führen, dass man langfristig mehr für sein ausgegebenes Geld erhält.
Nicht nur seine Ausgaben, auch die Einnahmemöglichkeiten können – ausgelöst durch eine finanzielle Krisensituation – überprüft werden. Vielleicht trifft einem das Konjunkturtief nur deshalb, weil man in den vergangenen Jahren seine Weiterbildung vernachlässigt oder zu wenig an seinem beruflichen Netzwerk gefeilt hat. Unter Umständen wird es auch Zeit für eine berufliche Neuorientierung mithilfe einer Umschulung.
Serie: Leben in der Krise
In den folgenden Beiträgen wird im Kontext zur Krise darauf eingegangen, wie man Geld sparen kann, vom Sport über den Supermarkt bis hin zum Wohnen.
Es soll ebenso überlegt werden, wie die Krisensituation genutzt werden kann, um gestärkt daraus hervorzugehen. Denn irgendwann geht es wieder bergauf.








