Geld sparen bei Computerspielen
Was gibt es Besseres gegen schlechte Laune in der Wirtschaftskrise als Entertainment? Und was eignet sich besser dazu, als Computerspiele? GSPG zeigt, wie Gamer deutlich günstiger zocken können.
Serie: Leben in der Krise
Computerspiele gegen die Krise
Wenn die Wirtschaftsdaten nach unten weisen und die Arbeitslosigkeit steigt, können Computerspiele ein gutes Mittel sein, um ein wenig abzuschalten und etwas Spaß zu haben. Dies gilt natürlich auch für die Hochkonjunktur.
Man taucht in eine andere Welt ein, in der man schwer bewaffneter Söldner, mächtiger Magier oder skrupelloser Gangster ist.
Dieses Eintauchen in virtuelle Welten hat allerdings seinen Preis, und dieser liegt umso höher, je anspruchsvoller das Gamer-Herz schlägt. Will man die neuesten Computerspiele bei bestmöglicher Auflösung zocken, natürlich mit fließender Performance und allen Effekten, kann das relativ kostspielig werden. Einerseits benötigt man meist recht neue und leistungsfähige Hardware, um die bestmögliche Grafik auskosten zu können. Andererseits sind neu herausgekommene Computergames mit ungefähr 50 € natürlich kostspieliger als ältere Titel.
Geld sparen durch günstige Computerspiele
Wer Games mehrere Monate nach der Erstveröffentlichung kauft, zahlt schon meist weniger. Hier könnte der Preis auf einmal zwischen dreißig und vierzig Euro liegen, anstatt beispielsweise 55 €, wie zum Releasezeitpunkt.
Noch größer wird der Preisunterschied, sobald ungefähr zwei Jahre oder mehr vergangen sind, seitdem das Game erhältlich ist. Hier hat sich sogar ein eigenes Marktsegment mit mehreren Anbietern gebildet.
Wessen Grafikansprüche nicht inflationär angestiegen sind, kann günstige Computerspiele der jüngeren Vergangenheit so ungefähr zum Preis eines Kinobesuches erhalten. Das bedeutet aber nicht, dass die Titel zwischen 5 € und 20 € gleich mit Blockgrafik daherkommen. Bei vielen dieser Computerspiele hätte man vor einem guten halben Jahrzehnt noch mit den Ohren geschlackert.
Egal ob Krise oder Boom, ältere und deshalb günstige Computerspiele sind auch für Highend-Gamer ein Thema. Schließlich kann es immer wieder vorkommen, dass man aus irgendwelchen Gründen einen guten Titel verpasst. Da ist es schön, wenn man eines Tages in der Tiefpreisecke daran erinnert wird. Und manchmal ist auch eine alte Vollversion auf der Beigaben-DVD eines Computerspielmagazins zu finden. Das geht schon in Richtung gratis.
So ähnlich verhält es sich auch bei kostenlosen Rollenspielen. Hier benötigt man höchstens für zusätzliche Ausrüstungsgegenstände etwas Geld.
Gebrauchte Games
Niedrigpreisige PC- und Videospiele gibt es auch gebraucht; in entsprechenden Gameshops mit An- und Verkauf und ebenso im Internet. Egal ob man sie direkt bestellt oder bei einer Auktion erwirbt. Auf gebraucht Spiele dürfte man nach ihrem Release in der Regel etwas weniger warten müssen, als beispielsweise auf ein 10 € Game.
Geld sparen bei Computerspielen kommt teilweise einer Reise in die Vergangenheit gleich. Man spielt zeitversetzt, zieht praktisch ein bis drei Jahre hinterher – auch hinsichtlich der grafischen Ansprüche. Doch dank Antialiasing und 1280er Auflösungen holt man sich auch als verwöhnter Spieler vermutlich keinen Augenkrebs.








