Geld sparen beim Wohnen
GSPG hat bereits einige Möglichkeiten angesprochen, Geld zu sparen. Einer der größten Kostenfaktoren wurde aber bisher vernachlässigt. Die Kosten für das Wohnen. Hier wird aufgezeigt, wie man als Folge einer durchdachten Wohnungssuche Geld spart.
Umzüge vermeiden
Eine gute Möglichkeit, seine Mietkosten zu reduzieren, liegt in der Vermeidung von Umzügen. Diese Strategie kann sich gerade in Städten und Ortschaften als budgetfreundlich erweisen, in denen eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage nach Wohnraum herrscht, sodass bei einem Wohnungswechsel eventuell eine Provision gezahlt werden muss.
Wer sich gleich eine passende Wohnung aussucht, spart sich den Umzug und alle damit verbundenen Kosten. Nicht mitgerechnet ist die Zeit für den Umzug und die Einbußen an Lebensqualität, die eine minderwertige oder einfach nicht zur Person passende Wohnung verursacht.
Gerade jüngere Mieter, die womöglich frisch von den Eltern ausziehen und erst einmal alles toll finden, was nach eigenen Wänden aussieht, können leicht in die Wohnungsfalle tappen.
Minuspunkte bei Wohnungen
Des einen Freud ist des anderen Leid. So ähnlich verhält es sich zum Teil auch mit Wohnsituationen. Während einige Mieter froh sind, wenn sie nachts auch mal laut Musik hören dürfen, ohne dass sich gleich jemand darüber aufregt, wäre Anderen eine solche Wohnkultur wohl eher ein Graus.
Hier zwei Beispiele, die unter Umständen beeinträchtigend auf die Lebensqualität wirken:
Hellhörige Wände
Das sicherlich größte Problem vieler Wohnungen liegt in ihrer Hellhörigkeit. Und wenn man Pech hat, kann es einen besonders übel erwischen. Dann hört man nachts seinen Nachbarn schnarchen – oder Schlimmeres.
Tipp: ein Blick auf die Grundrisse der Wohnung genügt eigentlich, um die Dicke der Wände abzuschätzen. Es lässt sich leicht erkennen, ob eine nachbarlich angrenzende Wand deutlich dünner ist, als andere. Dies wäre ein Hinweis auf eine eventuelle Hellhörigkeit. Natürlich kann man sich beim Vermieter, der Hausverwaltung oder auch bei den anderen Hausbewohnern erkundigen.
Nervige Viecher!
Damit sind nicht die Haustiere der Nachbarn gemeint. Beispiele für Tiere, über deren Besuch man sich nicht immer freut, wären Nachtfalter und Moskitos, die sich nachts von der Zimmerbeleuchtung angelockt fühlen, oder auch brütende Tauben auf dem Balkon. Ameisenstraßen, Weberknechte, Silberfische. Das kann nerven und die Freude an der Wohnung mindern oder im Extremfall sogar ganz zerstören.
Tipps vom Bekanntenkreis
Natürlich ist alles eine Sache des Geschmacks. Aus diesem Grund kann es Ärger ersparen, wenn die angestrebte Wohnsituation erst individuell geprüft wird, bevor man sich mietvertraglich bindet.
Was einem an der gegenwärtigen Wohnung stört, will man wenn möglich auch in der neuen Wohnung nicht haben. Um sich während der Wohnungssuche auf unerwartete Negativüberraschungen vorzubereiten, kann man sich im Bekanntenkreis umhören, was an einer Immobilie stören kann. So erhält man die eine oder andere Warnung, die bei der Wohnungssuche mitberücksichtigt werden kann. Zumindest wenn sie einleuchtet.
Wer langfristig etwas mehr Geld als nur die Umzugskosten und die Provision sparen möchte, könnte sich natürlich überlegen, eine Wohnung zu kaufen.








