Der doppelte Nutzen von Weiterbildung
Durch Weiterbildung lässt sich ein höheres Einkommen erzielen. Dies muss jedoch nicht nur für die Arbeit im Betrieb gelten. Wer über ein überdurchschnittlich hohes Wissen verfügt, kann dies an Andere weitergeben und damit auch noch planmäßig Geld verdienen.
Weiterbildung für Einkommen und Karriere
Von der Politik wird gerne die Wichtigkeit der beruflichen Aus- und Weiterbildung und des lebenslangen Lernens betont. Gerne wird auch auf den Zusammenhang zwischen Bildung und gesellschaftlichem Status hingewiesen. Statistisch gesehen sind gebildete Menschen schließlich angesehener und verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen.
Dass ein solches Einkommen nicht von alleine entsteht, dürfte klar sein. Schließlich muss man sich und seine Fähigkeiten erst vernünftig verkaufen, bevor der große Karriereschub kommt. Um das zu erreichen, können viele unbezahlte Überstunden, weitere Qualifikationssteigerungen und manchmal auch jede Menge vergebliche Bewerbungen notwendig sein.
Weiterbildung zum Dozenten
Eine umfangreiche Bildung lässt sich zum Teil auch geschäftsmäßig weitergeben, quasi mit Gewinn verkaufen.
Mit einer guten Qualifikation kann man eines Tages selbst Dozent werden. Neben theoretischem Know-how dürfte von den meisten Instituten und Akademien auch berufliche Praxiserfahrung verlangt werden. Schließlich soll man seinen Studenten, die ihre berufliche Qualifikation steigern wollen, auch etwas aus der beruflichen Praxis erzählen können.
Bildungsmarketing über Kursdatenbank
Wer eine freiere Tätigkeit im Bildungsbereich sucht, kann sich auch in einer Kursdatenbank eintragen. So wird die eigene pädagogische Leistung nicht von einer Akademie, sondern von einem Selbst vermarktet.
Was man den Schülern beibringt, kann unterschiedlicher nicht ausfallen. Das reicht von beruflicher Weiterbildung bis weit in den Freizeitbereich hinein. Wichtig ist nur, dass man auch wirklich über fundiertes Wissen verfügt. Schüler merken schnell, wenn sich ein Dozent seiner Sache nicht sicher ist.
Beispiele, welche Kurse für Freizeit und Beruf angeboten werden können:
- Klavier
- Gitarre
- Java-Programmierung für Fortgeschrittene
- Wirtschaftsenglisch
- Spanisch für Anfänger
- Einstieg in das Webbusiness
- Nachhilfe Buchhaltung
Dozent als Haupt- oder Nebenjob
Die Weitergabe von Bildung kann hauptberuflich oder im Nebenjob erfolgen. Letzteres bietet u.a. zwei Vorteile:
- Anfangs könnte es zu Startschwierigkeiten kommen. Eine Kursdatenbank oder Kleinanzeigen können keine Wunder vollbringen, sondern nur Interessenten mit dem Angebot der Lehrkraft zusammenbringen. Möglicherweise benötigt man erst ein wenig Erfahrung in der Selbstvermarktung. Da ist es praktisch, wenn man diese Erfahrungen nebenberuflich und mit einem soliden Einkommen im Rücken machen kann.
- Vielleicht bereitet einem das Lehren keine Freude. Oder es stellt sich heraus, dass die eigenen Kompetenzen noch unzureichend sind, um als Dozent tätig zu werden. Der Rückzug aus dem Bildungsbereich lässt sich deutlich unproblematischer antreten, wenn noch nicht die gesamte Existenz daran hängt.
Für den Erfolg als Dozent könnten viele Faktoren entscheiden sein. Neben der richtigen Kommunikation – beispielsweise in Kursdatenbanken oder Kleinanzeigen – entscheidet letztendlich die Nachfrage nach dem angebotenen Kurs. Und mittelfristig gesehen auch die eigenen pädagogischen Fähigkeiten.
Von den ersten Schwierigkeiten braucht man sich aber nicht abhalten lassen. Denn schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.




