Verbraucherpreisentwicklung 2009
Das Statistische Bundesamt hat die durchschnittliche Entwicklung der Verbraucherpreise für das Jahr 2009 untersucht. Dabei wurde im Vergleich zum Vorjahr nur eine sehr geringfügige Teuerungsrate festgestellt.
Die Normalität der Inflation
Inflation ist Teil unseres Lebens und Wirtschaftens. Die Verteuerung von Gütern wurde inzwischen als Normalität akzeptiert. Jährliche Teuerungsraten zwischen 1% und 2% sind üblich und lösen keine großen Bedenken aus. Doch seit der im Sommer 2008 eingesetzten Krise hat sich Einiges verändert. Es scheint, als ob die Inflationsrate wie auch die wirtschaftliche Entwicklung einen gewaltigen Dämpfer verpasst bekommen haben.
Teuerungsrate 2009
Das Statistische Bundesamt meldete für das Jahr 2009 eine durchschnittliche Teuerungsrate der Verbraucherpreise von 0,4 % – im Vergleich zu den Preisen von 2008. Das ist sehr wenig. Genau genommen lag die Inflationsrate das letzte Mal im Jahr 1999 auf einem vergleichbar niedrigen Niveau.
Verbraucherpreisentwicklung 2009
Der Preisrückgang fand vor allem in den Bereichen Lebensmittel und Mineralöl statt. Besonders starke Preisrückgänge gab es bei Molkereiprodukten und Kraftstoffen.
Dagegen haben laut dem Statistischen Bundesamt die Alkohol-, Zigaretten-, Strom- und Mietpreise im Jahresdurchschnitt 2009 zugelegt.
Mehr Konsum für das Geld
Wer die Verbraucherpreisentwicklung im Auge behält, kann bares Geld sparen. Durch eine sinnvolle Anpassung des eigenen Konsumverhaltens lässt sich ein höherer Gegenwert für das ausgegebene Geld erzielen.
Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass durch Konsum Bedürfnisse befriedigt werden. Eine zu starke Ausrichtung an die Entwicklung der Preise kann womöglich zu unnötigen oder suboptimalen Ausgaben verleiten. Entscheidend ist immer noch, ob ein Gut oder eine Dienstleistung hundertprozentig benötigt wird, und nicht, ob dieses gerade sehr günstig ist.




